nov, 28. März 2115Noch treibe ich in einem Boot auf dem Wasser, das unter mir gluckst, und beginne erste Geräusche im Haus zu hören. Ein schönes Gefühl langsam von einer Welt in die andere hinüberzugleiten. Es gehört mittlerweile zum guten Ton, den Träumen nachzuhängen und sie weiterzuspinnen, bis sich die Müdigkeit gänzlich aus dem Körper zurückgezogen hat. Der Schlaf ist uns heilig geworden, der Traum stellt uns wieder her, im Wachtraum bestimmen wir uns selbst. Der Rest des Tages ergibt sich dann von ganz alleine. Ich stehe langsam auf und greife zu meinem Tagebuch, in das ich einige Eindrücke meiner nächtlichen Bootsfahrt notiere. Kaffee trinkend und frühstückend betrachte ich die Landschaft draußen, wie sie mir als träumender Geist Zeichen sendet. Ich lese in einem Buch über ein magisches Theater und mache mich dann bereit für meine Aufgaben draußen. Dann werde ich mit dem Boot auf den See hinausfahren und die Wasserzufuhr auf der anderen Seite kontrollieren. Gemächlich paddle ich dahin. Aber ich bin voll konzentriert auf mein Tun, auf das Wasser und die Technik, die mich am anderen Ende erwartet. |
To be continued …
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Lieber nov
Ich freue mich, dass nach langer Zeit wieder Post von der Hyperbaustelle in meinem Reader eintrudelt. Ich habe schon bei den letzten Beiträgen (im Februar glaube ich) gedacht, da müsste ich mal kommentieren … naja, jetzt aber. Schön, dass hier wieder gebaut wird.
Comment: Thorsten – 31. März 2015 @ 22:28
Danke, Thorsten, schön, dass du auch immer weiter baust und andere Bauwerke kommentierst …
Comment: urb – 04. April 2015 @ 22:11
[…] 2115 – Sich wachträumen […]
Pingback: Hyperbaustelle » Die Utopie des Schlafes | Utopie-Blog – 23. Februar 2016 @ 11:30